Kirsten Arnold
- Schreinerin
- Yogalehrerin (Hatha Yoga, Yin Yoga, Traumasensibles Yoga)
- Ergotherapeutin
- TRE-Providerin (NIBA e.V.)
- HMO – Heilmagnetische Ordnungstherapie
- Systemischer Gestalt-Coach (IGE)
- Gestalttherapeutin i.A. (IGE)
Der Weg, herauszufinden, wer ich bin und wie ich sein möchte in dieser Welt, ist mein Lebensweg. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich damit, herauszufinden, was eigentlich wirklich hilft, um entspannt und frei leben zu können, und wie es möglich ist, dem Nervensystem zu helfen, ruhig und stabil zu werden. Sodass es real wird, aus dem Hier und Jetzt und der eigenen Kraft heraus zu handeln, statt von vergangenen Geschichten in engen Bahnen gehalten zu werden.
Wer bin ich? Was macht mein Ich aus? Und wie komme ich dahin? Und warum ist es manchmal so schwer, alte Belastungen wirklich loszulassen, um frei zu sein? Wer bin ich jenseits all der Prägungen, Anpassungen, Einschränkungen, die mein heutiges Ich geformt haben? Was blockiert mich, das Leben zu leben, das ich mir wünsche?
Auf dieser Reise habe ich mich vielen Herausforderungen gestellt, viele Methoden ausprobiert, habe meine Grenzen erfahren, mich immer wieder verloren und dann doch wieder neu gefunden. Gelernt habe ich, dass das Leben eine Reise ist, die aus ganz vielen einzelnen Schritten besteht. Jeder Schritt ist neu, anders, Veränderung, oft ein Wagnis. Manchmal scheint es, als drehten wir uns im Kreis, doch sind wir nie am selben Punkt. Es sind immer wieder neue Ausgangspunkte…
Es geht ums Annehmen und Verstehen, dass unser Leben ein ständiges neu Justieren, neu Lernen, neu Werden ist. Und dass es keinen richtigen und falschen Weg gibt, sondern nur den individuellen, einzigartigen.
Ich bin Jahrgang 1978 und bin mit zwei Geschwistern im schönen Weserbergland aufgewachsen. Meine beruflichen Anfänge liegen im Handwerk. Ich arbeitete einige Jahre als Schreinerin, mit Liebe zu Holz, Natur, Schaffensprozessen und Kreativität und war in Kassel, Höxter, Italien und Norwegen aktiv bis mich mein Weg 2010 nach München führte.
Parallel zum Beruf bereicherte Yoga mein Leben und wurde zu einem wichtigen Baustein auf meinem Weg. 2013 schloss ich meine erste Yogalehrerausbildung ab und war seither viele Jahre unterrichtend und begleitend tätig, in Deutschland und Österreich. Eine Ergotherapieausbildung ergänzte mein Tun. Nach vielen Jahren verlagerte sich mein Fokus vom klassischen Yoga etwas mehr hin zu traumainformierten Angeboten, um noch mehr Feingespür für innere Prozesse, individuelle Bedürfnisse und entsprechende Entwicklungsmöglichkeit zu vermitteln.
Meine derzeitigen Angebote sind daraus gewachsen und ich freue mich auf Begegnungen und wegbegleitend da sein zu dürfen.
Seit 2024 bin ich in der Ausbildung zur Gestalttherapeutin (IGE).
Mitglied im DBFG (Deutscher Berufsverband für Freie Gesundheitsberufe)
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Im Folgenden findest Du einen Text von mir, entstanden Anfang 2026.
Wenn Du den Text gern verwenden möchtest (z.B. für Neujahrs- oder Raunacht-Retreats u.ä.), schreib mir gern eine Email. Ich schicke Dir die Worddatei, die Jahreszahl kannst Du dann ändern und ich freue mich, zu hören, wo Du den Text einbringst ♥.
1.1. – 6.1.2026
(Einleitung:
Es waren ja gerade die Raunächte oder als Singular: Nacht
Da kam so einiges an den Tag,
Was ich nie hätte gedacht,
Das ich kaum in Worte zu bringen vermag.
Ich musste wohl einiges verarbeiten
Und ohne zu ahnen ließ ich mich leiten.
Finde mich nun hier mit diesen Zeilen,
Vielleicht magst du einen Moment verweilen.)
Neujahr
Ganz deutlich im Kalender steht’s:
2026 – los! Auf geht’s!
Doch…was im Neuen gibt mir Halt?
Auch das Neue ist schon wieder alt.
Okay, ein paar Tage nur.
Doch irgendwas in mir bleibt stur.
Jeder will jetzt was anders machen …
Dabei will ich einfach nur mal lachen:
Über all meine vermeintlichen „Fehler“ im letzten Jahr,
was doch einfach nur „das Leben“ war.
Und ich check’s einfach nicht:
Bin ich so, wie ich bin, nicht richtig?
All der Hype um Neujahr, die Feierei –
Kommt wohl so das Glück herbei,
Das wir im Herzen so sehr sehnen?
Aus dem Lärm der Silvesternacht
Hat die Zeit sich nichts gemacht.
Ganz beständig, still und fließend,
Ist sie sich selber treu geblieben.
Und hat ganz still und ohne Hast
Den Neujahrstag hervorgebracht.
Doch auch das Zeitmaß – ist es wichtig, sag?
Oder ist es doch der eigne Herzensschlag?
Begleitet von dem Atemzug,
der unbeirrt sein Bestes tut?
Nein, das Zeitmaß ist nicht wichtig.
Es ist nur mein Herzschlag richtig
Relevant in dieser Zeit,
In der nicht viel Zeit zum Atmen bleibt.
Zum Atmen und zum Spüren:
kann mein Herz denn überhaupt noch lieben?
Oder bin ich selbst getrieben …?
…von diesem Wahn, mich zu „verändern“,
Statt liebend einfach nur zu schlendern.
Zu einer „besseren Version mich machen“,
Anstatt gedankenlos zu lachen.
Ich sehe nun, hab zu verbissen
Manchen Themen aufgesessen,
Festgehalten in Vergangenheit
Statt in der Gegenwart befreit,
Und ich selber war’s, hab mich verrannt
Hab schließlich mich selbst nicht mehr erkannt.
Was ist mein Weg, wo will ich hin?
Wer in meinem Herzen ich bin?
Weder Zeit, noch Hast, noch Perfektion
Sind dem Herzen eine hilfreiche Lektion.
Denn das Herz hat ein natürliches Getriebe:
Es läuft nur rund durch Verbundenheit und Liebe.
Mein neues altes Maß in diesem Jahr ist dies:
Wie sehr, wie oft habe ich heute schon geliebt?
Wie sehr habe ich mich heute selbst gesehen und bewundert
Damit ich andere um ein hundert-
Faches Maß davon auch lieben kann?
Dann wird die Explosion der Liebe auf Erden
Millionen mal schöner als jede Silvesterrakete werden.
Und jeder von uns leuchtet wie einst
Als der Diamant,
der jeder schon immer war,
Hand in Hand
mit seinem Nächsten.
Die Veränderung des Neuen Jahres
ist also die Erinnerung an unser wahres
Sein, an die Einheit, die Verbindung, das Licht –
Mehr ist es nicht.
Vielleicht schaffen wir es von ganzem Herzen
uns gegenseitig zu stärken und wie Kerzen
das Licht weiterzugeben.
Ohne zu sagen „Du hast mir was weggenommen“,
Sondern wissend: Liebe gibt’s genug, sie ist nicht perfekt, sondern vollkommen.
Wie schön wird jede Situation, das ganze Leben,
wenn jeder sich fragt „Was kann ich hier geben?“
Also können wir geben ohne Ende
bis du darin ertrinkst,
Und dann merkst, dass sich Wände
Verschieben und Mauern fallen.
…okay, das war erfunden:
denn noch NIE ist jemand in Liebe ertrunken.
Und doch kann sich alles verschieben,
Wenn wir nur ausreichend (und selbstlos) lieben.
Genauso wie ich selbst bin, ist mein Gegenüber,
Ich sehe dir ins Gesicht, sehe deine müden Lider
Und spüre noch Reste der Verblendung in mir:
Ich sehe deine Masken statt in dein Herz hier.
Nun, wer von uns beiden beginnt?
Geht auf den anderen zu? … ein vorsichtiger Blick,
ein Lächeln …und schon ist die Liebe zurück.
Es ist ganz leicht, sind wir mal ehrlich.
Und jemandem böse zu sein, ist viel zu beschwerlich.
Der Groll frisst uns auf, ebenso Neid und Gier.
Lieber öffne ich dir meine Tür.
Und wir verbinden uns –
Das ist mein Wunsch.
Sagen wir ehrlich, was uns bewegt,
Und schauen wir, welcher Weg dann entsteht.
Ja, es stimmt, gewisser Mut
Und auch ein Wagnis gehört dazu.
Denn ich weiß nicht, wie der andere reagiert.
Ist er verletzt oder irritiert?
Doch bin ich sicher: niemand hier verliert.
Es ist nur ein Spiel der irdischen Kräfte
Und führt uns zurück zu himmlischen Mächten.
Braucht dein Erinnern an den Diamanten, der du bist, etwas Zeit:
Dann wisse, JEDER Tag steht dir bereit.
Aufs Neue.
Um statt dem Rhythmus der Uhr dem Rhythmus deines Atems Aufmerksamkeit zu schenken,
Den Fokus auf dein Herz zu lenken,
Dadurch die Zeit zu verlieren
Und so letztlich doch in Liebe aus dem Herzen heraus zu explodieren.
Meine Verse, sie holpern,
Nicht rund ist der Reim.
Doch auch wenn wir stolpern:
Der Weg ins Herz führt uns heim.
Vielleicht wird all das wahr.
Frohes neues Jahr!
Text: Kirsten Arnold, 01/2026, www.kirsten-arnold.de

